Malerei: Plastizität

Der Kurs widmet sich der direkten, sinnlichen, malerischen Darstellung eines mitgebrachten Gegenstandes.

Beim Abmalen einer Fotografie erinnert sich der/ie Malende oft nicht mehr richtig an die haptischen Eigenschaften des einst fotografierten Objekts und rutscht so unfreiwillig in eine flächige Malweise.

Interessante Oberfläche

Es werden in diesem Kurs Gegenstände von den Teilnehmenden in Miniaturstudiosituationen (gekrümmtes Stück weisser oder farbige Pappe, Stoff, o.ä.) neben den Staffeleien aufgebaut werden, die dann als Vorlagen zu Öl- oder Acrylbildern dienen. Zusätzlich können auch Fotografien angefertigt und benutzt werden. Die Dinge sollten eine interessante Oberfläche haben: halbtransparent, Fell o.ä.

Schlagschatten

Durch einen Lichtspot, oder das geeignete Aufstellen des Arrangements unter den Leuchten, entsteht ein harter Schlagschatten, der den gemalten Gegenstand zusätzlich dramatisch vom Bildgrund abhebt. Die Bilder sollen dem/r Betrachtenden „entgegenspringen“!

Sich-entfaltende Malerei

Nur auf ausdrücklichen Wunsch hin gibt die Dozentin Anleitung zum naturalistischen „Abmalen“ des Gegenstandes. Ziel ist es, die Kontrolle zu reduzieren, und das Bild „geschehen zu lassen“.

 

Mitzubringen sind: Farben (Öl, gern wasservermalbar, Acryl), aber auch Pastellkreiden, Aquarell oder jegliche Zeichenmaterialien (Kohle, Grafit), Pinsel, Malmittel, Seife, Küchenrolle oder Lappen, Bildträger, Bogen einfarbige Pappe, Stoff o.ä.

Malerei: Plastizität

Kursnummer: 28
Termine: 10.–11.04.2020
Uhrzeit: 09:00 -17:00
Fr-Sa
Kosten: 144 €
Ort: Jugendkunstschule

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