
Gerade in der heutigen Zeit scheint die Sehnsucht und der Wunsch nach anbetungswürdigen Idolen weit verbreitet. Die von den Medien geprägten Bilder der "next-Pop-Super-Topmodel-Stars" und "Halb- oder Fußball-Götter" bestimmen die öffentliche und somit auch eigene Wahrnehmung. Die Frage, ob die somit gesetzten Personen, Themen und Bilder überhaupt den eigenen Sichtweisen und Interessen entsprechen, scheint berechtigt. Hat nicht jeder das Recht auf seine eigenen "Götter" beziehungsweise eigene Projektionsflächen? Da die irdische Verweildauer der von den Medien geschaffenen Götzen und "must haves" oftmals nur sehr kurz und ihre Präsenz mitunter sehr flüchtig ist, bietet deren malerische Untersuchung die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild von ihnen zu machen. Daneben bilden jene Dinge, mit denen wir uns im alltäglichen Leben umgeben die Basis für die eigene Bild- und Materialsammlung, die wir als Ausgangspunkt für die Malerei nutzen. Gemeinsam mit dem Dozenten werden Strategien zur Bildfindung, Inszenierung der Dinge und deren malerische Umsetzung - unter zur Hilfenahme von PC und Digitalkamera - erarbeitet. Benötigte Arbeitsmaterialien: Acrylfarben, Leinwand, Pinsel und natürlich mindestens ein "Goldenes Kalb"
Ort: Graurheindorferstr 69